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2. Eltern- und Schülervertretungen

 

2.1. Landeselternrat Niedersachsen

2.2. Landesschülerrat Niedersachsen

 

 

Lesen Sie hier die Meinung anderer Elternvertretungen, z.B. des

 

Bundeselternrat - BER - (Auszug aus der Resolution in Bad Salzdetfurth vom 9.5.2010)

 Auch wenn ein bundesweit einheitliches Schulsystem mit gemeinsamem Lernen bis zum Ende der Pflichtschulzeit politisch derzeit nicht durchsetzbar ist, muss der Übergang in die weiterführenden Schulen entschärft werden. Er muss später erfolgen und zwar dann, wenn das Kind die notwendige Reife zur Bewältigung des Übergangs entwickelt hat. Der Zwang zur Trennung durch Bewertung und Abwertung, der die Schulsysteme der Bundesländer prägt, schadet der Entwicklung der Kinder.

 

Gymnasialeltern Bayern e.V. - "Das G 8 ist nicht zu retten" -

In der derzeitigen Form, das zeigen auch die Querelen um die neue Oberstufe Q 11, entspricht das G 8 nicht den Anforderungen an ein Bildungssystem im 21. Jahrhundert. Unterricht, der die Wissensvermittlung in 14 verschiedene Fächer und diese wiederum in 45Minuten Stücke zerhackt, fördert nicht die heute nötigen Kompetenzen wie Teamfähigkeit und eigenständiges Erarbeiten von Inhalten.

 

Landeselternbeirat Hessen - Das G8 so nicht! 51.773 Unterschriften in 2 Monaten

Die gemeinsame Kampagne „G8 – so nicht", der  Landesschülervertretung (LSV) und des Landeselternbeirats (LEB), findet bei Eltern und Schülern hohen Zuspruch. In zwei Monaten sind 51.773 Unterschriften eingegangen! Mit der Petition fordern wir nicht die Abschaffung von G8, sondern die sofortige Rückführung zur sechsjährigen Sekundarstufe I und eine Wahlmöglichkeit zur Verkürzung in der Sekundarstufe II. Hessen ist das einzige Bundesland, dass in der Sekundarstufe I verkürzte, mit allen bekannten Problemen.
 

Gesamtelternbeirat Ober- und Gesamtschule in Bremen - Presseerklärung -

Seit knapp einem Jahr verfolgen wir Eltern die Entwicklung in den ersten neuen Oberschulen in Bremen. Die Resonanz der Eltern ist überwiegend sehr gut, die neue Lehrmethode mit Binnendifferenzierung im Klassenverband unter der Anwendung moderner Unterrichtsmethoden (fächerübergreifende Projektarbeit, Gebrauch von Schulplanern und selbständiges Lernen bei der Auflösung des klassischen Stundenplanes) hat sich sehr bewährt. Das Konzept bietet größere Chancengleichheit für Kinder aus Familien mit niedrigerem Bildungsstand, lässt aber auch die leistungsstärkeren Kinder nicht zu kurz kommen. Die neue Oberschule ermöglicht eine bessere Förderung als im herkömmlichen Schulsystem.

 

Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen - Pressemitteilung -

Die LEK lehnt ein Schulsystem ab, in dem erst neunjährige Kinder auf der Grundlage antiquierter Begabungstheorien auf hierarchisch gegliederte Schulformen verteilt werden. Wir wissen aus den internationalen Vergleichsstudien der vergangenen Jahre, dass in einem solchen System überwiegend die soziale Herkunft über die Bildungschancen der Kinder entscheidet. Die Einführung des G8 hat das Gymnasium noch mehr von den anderen Schulformen abgekoppelt, was der gewünschten Verbesserung der Durchlässigkeit entgegensteht. Der Begriff der Einheitsschule verkürzt den Wunsch nach einem sozial verantwortbaren Schulsystem unbillig und wird dem umfassenden Thema Bildung nicht gerecht. Vielmehr will eine Vielzahl der Menschen in NRW, so auch die LEK, die Achtung der Vielfalt mit einer Verbesserung der Bildung für alle innerhalb eines integrativen Schulsystems umgesetzt sehen.

 

Landeselternbeirat Rheinland-Pfalz - Pressemitteilung Länger gemeinsam lernen in der Realschule plus

Die Alternative in Rheinland-Pfalz heißt Realschule plus. Unter ihrem Dach werden Haupt- und Realschulbildungsgang zusammengeführt. „Wir wollen ein Schulsystem, das soziale Ungleichheiten eher ausgleicht als verstärkt“, sagt die stellvertretende Landeselternsprecherin Gabriele Weindel-Güdemann. Daher kritisiert der Landeselternbeirat, dass die gemeinsame Orientierungsstufe nicht auch den gymnasialen Bildungsgang umfasst. Außerdem bezweifeln die Eltern, dass der Abschluss Berufsreife in der Realschule plus mehr Akzeptanz in der Wirtschaft genießen wird als der jetzige Hauptschulabschluss, und appellieren an die Schulen, der integrativen Form der Realschule plus den Vorzug zu geben.


Die Ziele der Gesetzesänderung, mehr Chancengleichheit, mehr Durchlässigkeit und bessere Perspektiven für alle Schülerinnen und Schüler sollen auch durch die berufsorientierte Fachoberschule und das Modellprojekt „Keiner ohne Abschluss“ realisiert werden. Ob das gelingt bleibt abzuwarten. Der Landeselternbeirat hält die vorliegende Strukturreform für halbherzig. Dennoch begrüßt er sie als ersten Schritt in die richtige Richtung und fordert die Schulträger auf, bei der Umsetzung der Reform überparteiliche und flexible Lösungen vor Ort zu finden, die Familien ein wohnortnahes Angebot aller Schulabschlüsse bieten.