Was sagt eigentlich ... dazu?
Hier lesen Sie Zitate/Beiträge renommierter Persönlichkeiten/Institutionen zur Schul- und Bildungspolitik:

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident Universität Hamburg
"Kein Gesetz der Welt kann Eltern verbieten, die Sache der Bildung selbst in die Hand zu nehmen. Worauf warten wir noch?"
(Pädagogikprofessor Dieter Lenzen im Spiegel, Nr. 27 v. 5.7.10)

Bundeskanzlerin Angela Merkel
"Das Bildungssystem darf keine Türen verschließen, sondern muss Türen öffnen - für jedes Kind."
Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 450. Todestages des Reformers Philipp Melanchthon am 19.04.2010 in der Schlosskirche zu Wittenberg.
(Lesen Sie die ganze Rede hier)

"Fast ein Drittel unserer gesamtwirtschaftlichen Leistung wenden wir auf für staatliche Sozialleistungen, aber nur gut sechs Prozent für Bildung", kritisierte Köhler. "Angesichts dieser Relation müssen wir uns eigentlich vor unseren Kindern schämen. Dazu toben in der Bildungspolitik parteipolitisch gefärbte Kämpfe um Schulstrukturen, die keinem Lehrer und keinem Kind helfen."
Bundespräsident Horst Köhler am 20.03.10

Rita Süßmuth plädiert für inklusive Schule - Bild: bikl.de
"Wir haben keinen kognitiven Notstand an unseren Schulen, sondern einen psychosozialen", befand die ehemalige Professorin und forderte von der Bildungspolitik. "Gebt den Kindern mehr Gelegenheit, miteinander zu sein, dann lassen sich ihre Potentiale und Begabungen vernünftig fördern."
Süssmuth erteilte dem gegliederten Schulsystem eine Absage, es sei nicht mehr zeitgemäß und schade dem Bildungserfolg: "Wir können uns das dreigliederige Schulsystem nicht mehr leisten. Die Ersten, die das erkannt haben, sind die Unternehmen."
Süssmuth abschließender Appell: "Schafft mehr ´win-win-Situationen´ für Kinder, Eltern und Pädagogen an unseren Schulen."
Prof. Dr. Rita Süßmuth auf der Bildungsmesse didacta 2010 am 16.03.2010

Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) - © dpa (Archiv)
„Ein Bildungsgefälle zwischen Stadt und Land wird es unter dieser Landesregierung nicht geben.“ Bildungsangebote seien wohnortnah zur Verfügung zu stellen."
(anlässlich der Einweihung der Oberstufe des Gymnasiums Bruchhausen-Vilsen)
Kultusministerin Heister-Neumann am 13.03.10

Bürgermeister Ole von Beust und Senatorin Christa Goetsch.
Foto: Bertold Fabricius
Hamburger Bürgerschaft: Einstimmiges Votum pro Primarschule
"Senat und Bürgerschaft machen der Stadt ein Angebot für bessere Schulen und mehr Chancengerechtigkeit. Nach Jahrzehnten könne die schulpolitische Diskussion mit der Einführung des längeren gemeinsamen Lernens, das europäischem Standard entspreche, beendet werden."
Hamburgs 1. Bürgermeister Ole v. Beust (CDU) am 4.3.10 im Hamburger Abendblatt

Die Bildungsexpertin Hildegard Hamm-Brücher trat 2002 nach 54 Jahren aus der FDP aus.
Foto: picture-alliance / ZB/Zentralbild
Hamm-Brücher: "Gemeinsames Lernen fördert Chancengleichheit"
Hamburger Abendblatt: Frau Hamm-Brücher, was halten Sie von der in Hamburg geplanten Schulreform?
"Grundsätzlich gilt: In der Bildung muss es Chancengerechtigkeit geben. Deswegen finde ich jeden Schritt weg vom ständisch gegliederten Bildungswesen hin zu einem offenen System richtig. Der Hamburger Senat sollte mutig für die Reform kämpfen. Aber er sollte auch einkalkulieren, dass er scheitern kann."
Hamburger Abendblatt: Halten Sie längeres gemeinsames Lernen für geboten?
"Ja, denn die Kinder müssen ihre Fähigkeiten in Ruhe entwickeln und unter Beweis stellen können. Wie gesagt, wir haben es hier noch mit den Eierschalen des ständisch gegliederten Schulsystems zu tun. Allein das Interesse der Eltern entscheidet derzeit, ob ein Kind in den Genuss von gymnasialer Bildung kommen darf. In bildungsfernen Elternhäusern gibt es diesen Ehrgeiz nicht immer. Aber daran darf ein talentiertes Kind nicht scheitern."
Hildegard Hamm-Brücher im Hamburger Abendblatt v. 16.02.2010

Klaus Wenzel: "Man sollte eine schulpolitische Diskussion vermeiden und
stattdessen eine pädagogische Diskussion führen."
"An globale Standards angleichen"
Der Präsident des bayerischen Lehrerverbandes BLLV, Klaus Wenzel, favorisiert die sechsjährige Grundschule. Reformbegeisterung sieht er jedoch nicht.
Lesen Sie das ganze Interview in der TAZ v. 11.02.10
Bremer Schüler demonstrieren für bessere Bildungschancen

Weserkurier v. 28.01.2010 - Fotoserie -
Verband der Politiklehrer e.V., Hannover

Zum Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen.....am 27.01.2010

Der Grundschulverband auf dem Bundesgrundschulkongress 2009 in Frankfurt a. M.
"Allen Kinder gerecht werden" - Acht Forderungen zur Bildungsgerechtigkeit -

Diese 8. Forderungen können auch Sie aktiv unterstützen.
Unterschreiben Sie hier!


Engagierte Eltern: Doris Schröder-Köpf und Reinhold Beckmann im Klassenzimmer der 5b
an der Sophienschule in Hannover
© Volker Hinz
Schulen: "Diese Turbo-Schule ... ist Quatsch!"
Schüler sind verzweifelt, Väter und Mütter gehen auf die Barrikaden: Die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur wird für Familien zur Qual. Der stern lud Doris Schröder-Köpf und TV-Moderator Reinhold Beckmann zum Elterngespräch. Beide berichten von Stress, Versagensängsten und dem täglichen Leiden an der Schule
Lesen Sie das ganze Interwiew im Stern v. 2.3.08